19. Kulturfestival Bad Füssing 2018

Vorschau auf das
19. Kulturfestival Bad Füssing 2018

Ein Highlight in Niederbayerns Festspielkalender

Bereits der Auftakt am 21.09. ist ein Glanzpunkt im Festivalreigen. Seit mehr als dreißig Jahren ist er Inbegriff eines international erfolgreichen Pianisten und Dirigenten: Prof. Justus Frantz und die Philharmonie der Nationen gastieren im Rahmen der Eröffnungsgala.

 

 

Justus Frantz & die Philharmonie der Nationen

Donnerstag, 21.09.2018 – 19.30 Uhr – Gr. Kurhaus

Justus Frantz – Ein Leben für die Musik

Justus Frantz - ein Name, den man mit großartigen Orchestern und absoluter Hingabe zur Musik assoziiert. Seit mehr als dreißig Jahren ist Justus Frantz ein international erfolgreicher Pianist und Dirigent. Um die klassische Musik hat er sich unzählige Male verdient gemacht: Immer wieder entdeckt und fördert er junge Musiktalente. Daher nehmen auf den Gastspielreisen der Philharmonie der Nationen Auditions (Vorpiele) in zahlreichen Ländern einen festen Platz in seinem Terminkalender ein – für junge Musiker weltweit eine hervorragende Chance auf den Beginn einer musikalischen Karriere. So lud er die Geigerin Midori, die Geiger Maxim Vengerov und Vadim Repin und den Pianisten Evgeny Kissin als blutjunge Talente zum Schleswig-Holstein Musik Festival ein und ebnete ihnen so den Weg zu einer großen Karriere. In St. Petersburg wählte er die noch unbekannte Anna Netrebko aus, in seiner Produktion von Figaros Hochzeit die Susanna zu singen. Er entdeckte den jungen Geiger, Dirigenten und Komponisten Martin Panteleev und brachte seine Kompositionen erstmals auf die Bühne.

 

Ein junges Talent wird entdeckt

Seine außergewöhnliche Musikerkarriere begann im Jahre 1967, als Justus Frantz den internationalen Musikwettbewerb der ARD gewann. Mit 10 erhielt er ersten Klavierunterricht. Schon früh erkannte Prof. Eliza Hansen seine große Begabung und förderte sie. Das Studium in den Meisterkursen von Prof. Wilhelm Kempff trug zu seiner hochqualifizierten Ausbildung bei. Er wurde Meisterschüler im Fach Dirigieren bei Prof. Wilhelm Brückner-Rüggeberg. Als 21jähriger wurde Justus Frantz als einer der jüngsten Stipendiaten überhaupt in die Studienstiftung des Deutschen Volkes aufgenommen.

Herbert von Karajan und Leonard Bernstein – Wegbereiter seiner großen Musikkarriere

Der Schritt in die internationale Spitzenklasse der Pianisten gelang Justus Frantz 1970 mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan. Fünf Jahre später feierte er sein USA-Debüt mit den New Yorker Philharmonikern unter Leonard Bernstein, dessen musikalischen Idealen er sich bis heute verbunden fühlt. Bernsteins Traum von einem internationalen, jungen und vor allem professionellen Orchester inspirierte Justus Frantz 1995 zur Gründung der Philharmonie der Nationen, ein Orchester, das er inzwischen in die Reihe der Besten der Welt geführt hat.

 

Viele Preise zeichnen seine hervorragende Arbeit aus

1986 initiierte er das Schleswig-Holstein Musik Festival, dessen Intendant er neun Jahre lang war und das er zu einem der größten Musikfestivals der Welt gemacht hat.

Weiterhin konnte er seine Ideen in der überaus erfolgreichen ZDF-Sendung Achtung! Klassik umsetzen und wurde dafür mit mehreren renommierten Fernsehpreisen ausgezeichnet. Seit 1989 ist Justus Frantz Sonderbotschafter des Hohen Flüchtlingskommissars der UNO und wurde im gleichen Jahr mit dem Großen Bundesverdienstkreuz geehrt.

Justus Frantz ist Chefdirigent der Philharmonie der Nationen. Daneben arbeitet er regelmäßig mit namhaften Orchestern aus der ganzen Welt zusammen, wie dem Großen Sinfonieorchester Moskau, den Moskauer Solisten, dem Novaya Rossiya Moskau, dem Royal Philharmonic London, dem Orchester des Mariinsky-Theater St. Petersburg, dem China Philharmonic Orchestra, dem Kwazulu-Natal Philharmonic Orchestra Durban, der Sinfonia Varsovia, der Rumänischen National Philharmonie und dem Georgischen Kammerorchester.

Eintritt: 80,00 € bis 90,00 €; Kartenvorverkauf ab 01.06.2018 unter + 49 (0) 8531 975522, ticket@badfuessing.de; www.badfuessing.de

 

Das magische Baumhaus: Im Bann des Eiszauberers

Mittwoch, 26.09.2018 – 10.00 Uhr – Gr. Kurhaus

Skript und Texte von Will Osborne und Jenny Laird, Musik von Randy Courts

Deutsche Übertragung von Sabine Rahn

Nach dem Kinderbuch „Im Bann des Eiszauberers“ von Mary Pope Osborne

 

Eisige Kälte umweht Anne und Philipp, als das magische Baumhaus landet. Sie sind in das finstere Land des ewigen Schnees gereist, dorthin, wo der böse Eiszauberer lebt. Er hält Merlin und Morgan gefangen – und nur, wenn Anne und Philipp seine schwere Aufgabe erfüllen, können sie ihre Freunde befreien …

Komm mit auf die Reise im magischen Baumhaus! Rätselhafte Abenteuer in fremden Welten und längst vergangenen Zeiten erwarten Dich!

Eintritt: 10,00 € und 15,00 €; Kartenvorverkauf ab 01.06.2018 unter + 49 (0) 8531 975522, ticket@badfuessing.de; www.badfuessing.de

Filmreihe: "Männer sind die besseren Frauen"

Mittwoch, 26.09.2018 – 19.30 Uhr – Filmgalerie, Sonnenstraße 4

"Tootsie"

Michael Dorsey ist ein guter aber unbekannter Schauspieler in New York. Unter dem Namen "Dorothy Michaels" bekommt er schließlich eine Rolle in einer großen Fernsehserie und wird als Frau berühmt. Als "Tootsie" ist er bei seinen Kollegen anerkannt und beliebt. Aber nun fangen seine Schwierigkeiten erst richtig an: Er - "Dorothy" - verliebt sich in seine Partnerin Julie! Der Hauptdarsteller der Serie verliebt sich wiederum in ihn - "Tootsie". Wie wird Michael Dorsey "Dorothy Michaels" wieder los?

Unter der Regie von Sydney Pollack („Jenseits von Afrika“) spielen Dustin Hoffman und Jessica Lange in den Hauptrollen. Der Film wurde mit einem Oscar und 3 Golden Globes als „Beste Komödie“ ausgezeichnet.

 

Dienstag, 09.10.2018 – 19.30 Uhr – Filmgalerie, Sonnenstraße 4

"Manche mögen‘s heiß"

Chicago 1929. Die zwei arbeitslosen Musiker Joe und Jerry werden  unfreiwillig Zeugen eines Mafia-Massakers. Um den rücksichtslosen Gangstern zu entkommen, verkleiden sie sich als Frauen und heuern bei einer Mädchenkapelle an. Diese ist gerade auf dem Weg ins sonnige Florida. Dass sich die beiden "Damen" als solche recht wohl fühlen, dafür sorgt die unmittelbare Nähe von Sugar. Sie ist die alles betörende Ukulele-Spielerin der Band. Verständlich, dass es nicht all zulange dauert, bis sich eine der beiden gehörig in Sugar verliebt.

Der Schwarzweißfilm von Billy Wilder steht mit seinem Tempo und den schwungvollen Dialogen in der Tradition der Screwball-Komödie.  Jack Lemmon und Tony Curtis sind umwerfend in ihren Rollen und Marilyn Monroe liefert in ihrer typischen Rolle als naive, laszive Blondine eine Glanzleistung ab und stellt ihr Können als Sängerin unter Beweis. Manche mögen’s heiß war seinerzeit einer der erfolgreichsten Filme des Jahres, ist heute ein Klassiker und genießt immer noch große Popularität. Das American Film Institute listet den Film als „Beste amerikanische Komödie“ aller Zeiten

 

Mittwoch, 17.10.2018 – 19.30 Uhr – Filmgalerie, Sonnenstraße 4

"Mrs. Doubtfire"

Heinz Hellberg hat mit seiner erfolgreichen Inszenierung dieses Werkes im Rahmen von zwei großen Tourneen sein Publikum bezaubert und freut sich nun ganz besonders auf die Neuproduktion dieses MeisterwerkesDa er den Gedanken, seine drei Kinder nur einmal die Woche unter Aufsicht sehen zu dürfen, nicht ertragen kann, lässt sich der in San Francisco lebende Stimmenimitator und Schauspieler Daniel von seinem Bruder, einem gelernten Maskenbildner, die perfekte Maskerade einer sechzigjährigen Dame (eben Mrs. Doubtfire) verpassen und bewirbt sich, gekoppelt mit seiner Begabung als Stimmenimitator, auf eine Stelle als Kindermädchen bei seiner Ex-Frau...

Mit über zwei Jahren Laufzeit war „MRS DOUBTFIRE“ eine der erfolgreichsten Komödien in Bad Füssing. Die Filmgalerie zeigt den Golden Globe Gewinner („Beste Komödie“) mit Robin Williams, Sally Field und Pierce Brosnan in den Hauptrollen nach über 20 Jahren erneut.

 

Filmgalerie Bad Füssing, Sonnenstraße 4 (ausgezeichnet als „Bayerns bestes Kino“)

Eintritt: 8,50 €; Kartenvorverkauf ab 01.06.2018 unter + 49 (0) 8531 975522, ticket@badfuessing.de; www.badfuessing.de

Spanisch-Andalusischer Abend

Freitag, 27.09.2018 – 19.30 Uhr – Gr. Kurhaus

 

Festkonzert des Kurorchesters

Solisten:

Viktor Toral-Cerro, Gitarre

Markos Destefanos, Gitarre

Anna Fuhrländer, Violine und Gesamtleitung

Toselli Quartett

 

Durch das Programm führt Dr. Wilfried Hartleb.

 

Das Bad Füssinger Kurorchester gehört inzwischen zu Bad Füssing wie die Thermen und das legendäre Heilwasser. Ihre Konzerte sind für viele Gäste feste Ruhepunkte in ihrem Tagesablauf, um bei der Musik zu entspannen, zu träumen und sich einfach wohl zu fühlen. Das Kurorchester ist in den über fünf Jahrzehnten seines Bestehens zu einer echten Bad Füssinger Institution geworden. Heute zählt das Orchester 14 Mitglieder. Im Rahmen des Kulturfestivals bietet das Orchester unter der Leitung von Kapellmeisterin Anna Fuhrländer Unterhaltung auf hohem Niveau.

 

Gastsolisten:

Viktor Toral-Cerro stammt aus Sevilla und spielt seitseinem siebten Lebensjahr Gitarre. Inspiriert von seiner Mutter und der Stadt studierte er am Konservatorium in Salamanca und hat dort das Studium mit Auszeichnung abgeschlossen. Nach dem Studium zog er nach Dublin, Irland. Dort absolvierte er ein Forschungsaufbaustudium über Bachs Musik für Laute. Im Jahr 2012 schloss er am Mozarteum in Salzburg sein viertes Diplomstudium nach Philosophie, Musikpädagogik und Literaturwissenschaft, im Konzertfach Gitarre ab.

Markos Destefanos wurde in Athen geboren. Er studierte an der Universität und dem Konservatorium in Athen sowie am Mozarteum in Salzburg. Der Musikpädagoge unterrichtet seit 2012 an österreichischen Landesmusikschulen und ist als Kammermusiker im In- und Ausland tätig.

 

Weitere Solostücke werden vorgetragen von Anna Fuhrländer, Violine und dem von ihr gegründeten „Toselli Quartett“.

 

Eintritt: 16,00 € bis 20,00 €; Kartenvorverkauf ab 01.06.2018 unter + 49 (0) 8531 975522, ticket@badfuessing.de; www.badfuessing.de

TRUCK STOP

Freitag, 28.09.2018 – 19.30 Uhr – Gr. Kurhaus

 

… die erfolgreichste deutsche Country-Band aller Zeiten

 

Ja, Truck Stop ist ein amerikanischer Begriff und ja, der Sound ist überwiegend Country – auch nicht wirklich eine deutsche Erfindung. Aber die Gruppe Truck Stop ist eben doch seit Jahrzehnten ein urdeutsches Gewächs von der Waterkant. Nicht zuletzt, seit die Band sich verjüngt und gewissermaßen neu erfunden hat, will sie die frühere Anlehnung an typisch amerikanische Text-Themen hinter sich lassen. Die brauchen die Jungs auch gar nicht, dazu stehen sie viel zu fest auf eigenen Füßen.

 

Die Gruppe gründete sich 1973 in Hamburg. Sie spielte zunächst englischsprachigen Country, Rock`n Roll und Bluegrass. Gründungsmitglieder waren Burkhard „Lucius“ Reichling, Günter „Cisco“ Berndt, Wolfgang „Teddy“ Ibing, Rainer Bach, Erich Doll und Eckhart Hofmann. Ihre ersten Konzerte gaben sie in den angesagten Musikclubs auf der Reeperbahn und in der legendären Musikkneipe „Onkel Pö“ in Hamburg-Eppendorf. 1974 gingen sie auf Europa-Tournee, spielten im Vorprogramm von Fats Domino und Gilbert O`Sullivan. 1975 gab Truck Stop fünf Konzerte in Polen (Bresslau u. a.). Stilistisch orientierten sie sich an den bekannten, amerikanischen Country Stars, wie Johnny Cash und „Kris Kristofferson“, aber auch an Rock ’n‘ Roll-Größen, wie Fats Domino und Chuck Berry.

 

Schließlich entschloss sich die Band zu einem Stilwechsel. Sie wollten zukünftig ihre Country Songs in deutscher Sprache singen. Das hatte bis dahin keiner gewagt. Unterstützung für Komposition und Text bekamen sie von Claus-Dieter Eckhardt („Take It Easy, altes Haus“, „Louisiana Ladies“) und Holger Grabowski („Ich möcht´ so gern Dave Dudley hör’n“). Bereits mit ihrem ersten deutschsprachigen Country Album „Zu Hause“ landete Truck Stop zwei Single-Hits mit „Die Frau mit dem Gurt“ und „Ich möcht‘ so gern Dave Dudley hör`n“, für den sie auch eine Goldene Schallplatte erhielten. 1978 gab Truck Stop ein umjubeltes Konzert auf der Musikmesse in Chicago, spielte deutsche und englische Songs im Mix und stand mit amerikanischen Musikgrößen wie Hank Williams Jr. und Lloyd Green auf der Bühne. Es war ihr erster und sehr erfolgreicher Auftritt in den USA.

 

Der Tod der beiden Gründungsmitglieder ist für Truck Stop ein schmerzhafter Einschnitt. Teddy, Uwe und Knut denken darüber nach, die Band aufzulösen. Doch bestärkt durch den Zuspruch der Fans entscheiden sie sich gemeinsam zu einem Neuanfang. Die Jungs machen sich auf die Suche nach Musikern, die den Sound und das Lebensgefühl, das Truck Stop seit mehr als 40 Jahren verkörpert, verstehen und weitertragen wollen.

Andreas Cisek ist bereits seit 1992 als Texter und Musiker für die Band tätig. Nach Lucius Tod wird er zum festen Sänger neben Cisco. Nun ist er der erste Mann am Mikrofon bei Truck Stop. Chris Kaufmann übernimmt 2013 die E-Gitarre und Tim Reese spielt seit 2014 bei den Cowboys Fiddle, Gitarre, Banjo und Mandoline.

 

Die aktuelle CD „Made in Germany“ ist nicht nur ein Albumtitel, sondern auch Programm. Und die Qualität, die dabei herauskommt, verdient das weltbekannte Qualitätssiegel „Made in Germany“ allemal. „Wir sind sehr persönlich in dem Album, wir erzählen von Erfahrungen, die wir selbst gemacht haben“, sagt Gitarrist und Frontmann Andreas Cisek – und weiß sich darin einig mit seinen Bandkollegen Wolfgang „Teddy“ Ibing, Chris Kaufmann, Tim Reese, Uwe Lost und Knut Bewersdorff. Das aktuelle Album ist eine klare Weiterentwicklung von Truck Stop auf dem neuen Weg. „Wir sind noch konsequenter geworden, vielleicht einen Hauch weiser, auf jeden Fall sehr persönlich“, sagt Cisek. Geblieben ist der unverwechselbare Truck-Stop-Sound mit handgemachter ehrlicher Musik. Das ist beste deutsche Wertarbeit – „Made in Germany“ eben.

 

2017 „Made in Germany“ Album und Tournee

„Made in Germany“ ist nicht nur ein Albumtitel, sondern auch Programm und eine klare Weiterentwicklung von Truck Stop auf dem neuen Weg. Die Qualität, die dabei herauskam, verdient das weltbekannte Qualitätssiegel „Made in Germany“ allemal. „Never change a winning team“ Truck Stop produzierte auch bei diesem Album wieder gemeinsam mit den Produzenten Frank Ramond und Jörn Heilbut. Entstanden sind 14 Songs von emotionalen Balladen bis rockig, von frech bis nachdenklich. Geblieben ist der unverwechselbare Truck-Stop-Sound mit handgemachter ehrlicher Musik. Das ist beste deutsche Wertarbeit – „Made in Germany“ eben.

Gleichzeitig „rockt“ die Band im Frühjahr 2017 mit ihrer Live Show auf Deutschlands angesagten Club-Bühnen und schnuppert nun endlich wieder Club Atmosphäre.

 

Eintritt: 43,00 € bis 53,00 €; Kartenvorverkauf ab 01.06.2018 unter + 49 (0) 8531 975522, ticket@badfuessing.de; www.badfuessing.de

Veterinary Street Jazz Band: Jubiläums-Jazzkonzert im Glashaus

Samstag, 29.09.2018 – 19.30 Uhr – Kurgärtnerei

 

Die Wiege der Veterinary Street Jazz Band steht in München: 1978 formierte sich im traditionellen „Jazz-Stadt-Teil“ Schwabing eine nur scheinbar harmlose Studentenband. Seinen Namen leiht sich das Orchester in klassischer New-Orleans-Manier vom Gründungs-Ort: der Veterinärstraße. Tierarzt ist, entgegen weit verbreiteter Ansicht, keiner der Musiker und wird auch keiner mehr werden...

Innerhalb nur eines Jahrzehnts erweckt die Band wunderbare Stücke aus dem Archivschlaf und spielt sich zu einer europaweit anerkannten Formation „empor“. Markenzeichen: authentischer Jazz im Stile eines Louis Armstrong, Joseph „King“ Oliver, Clarence Williams und Fletcher Henderson. "Ain’t She Sweet", gespielt von der Veterinary Street Jazz Band, wurde Titelmelodie und Erfolgs-Hit der "Knoff-Hoff-Show" und verhalf der Band zu Kult-Status und weltweiter TV-Präsenz.

 

Größte musikalische Anerkennung erhält die Veterinary Street Jazz Band 1989 in Los Angeles, im Mutterland der Jazzmusik, als ihr das Prädikat zuerkannt wird, "authentischen schwarzen Jazz" zu spielen. Ein weiterer Höhepunkt der Karriere ist 1991 zu verzeichnen, als die VSJB ihr erstes Konzert in der Philharmonie am Gasteig gibt - vor ausverkauftem Haus! Konzertreisen führen das Orchester immer wieder quer durch Europa – von Finnland bis nach Portugal und von Schottland bis nach Sardinien, regelmäßige Gastspiele insbesondere auch ins Mekka alter Jazz-Musik, in die Schweiz. Darüber hinaus hat die Veterinary Street Jazz Band weit über hundert Livesendungen für den Bayerischen Rundfunk bestritten und ein knappes Dutzend CDs eingespielt.

 

Eintritt: 23,00 €; Kartenvorverkauf ab 01.06.2018 unter + 49 (0) 8531 975522, ticket@badfuessing.de; www.badfuessing.de

FOOTLOOSE – Das Tanzmusical

Donnerstag, 04.10.2018 – 19.30 Uhr – Gr. Kurhaus

 

Bühnenfassung von Dean Pitchford und Walter Bobbie. Nach dem Originaldrehbuch von Dean Pitchford; Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser.

Musik von Tom Snow. Songtexte von Dean Pitchford

Zusätzliche Musik von Eric Carmen, Sammy Hagar, Kenny Loggins und Jim Steinman

Uraufführung: 22. Oktober 1998 Richard Rodgers Theatre / Broadway

 

Tony Award Nominierungen:

„Best Book of a Musical"

“Best Original Score"

„Best Choreography" Premiere am 22. Oktober 1998, Broadway

 

Künstlerische Gesamtleitung: Sina Selensky

Regie: Giovanni Rico

Choreografie: Lorant Koncz

Musikalische Leitung: Tim Hahn

Lichtdesign: Sebastian Elpel

Tondesign: Bruno Stamm

Bühnenbild: Werkstätten Seberg Showproduction

 

Hergestellt von Seberg Showproduction in Zusammenarbeit mit London West End Musical Company

SEBERG

 

STORY

Chicago. Ren McCormack nimmt in einem Tanzclub Abschied von seinen Freunden. Weil Ren´s Vater die Familie verlassen hat, ziehen er und seine Mutter Ethel zu Onkel und Tante in die konservative Kleinstadt Bomont, die vom autoritären Reverend Shaw Moore geleitet wird. Ein Mädchen gefällt Ren auf den ersten Blick: Ariel, die Tochter des Pfarrers, die es als einzige wagt, die Regeln des Reverends zu ignorieren. Sie ist mit dem stadtbekannten „Bad-Boy“ Chuck liiert. Willard, ein etwas tollpatschiger Mitschüler, wird Ren schon bald ein guter Freund und Ratgeber.

Ren erfährt, dass der Reverend über die ganze Stadt ein Tanzverbot verhängt. Als ein Junge aus der Großstadt findet er das unverständlich und unerträglich. Ariels Freundinnen Rusty, Urleen und Wendy Jo weihen Ren in das Geheimnis von Bomontein: Der Sohn des Reverends verunglückte vor fünf Jahren auf dem Rückweg von einer Disco tödlich mit dem Auto. Ren will sich dem Tanzverbot dennoch nicht beugen. Er kämpft dagegen an und wird zum Außenseiter. Als er auch noch mit dem Gesetz in Konflikt kommt, verliert er seinen Nebenjob. Die Lehrer beäugen ihn in der Schule mehr und mehr mit Misstrauen. Die Lage droht zu eskalieren, als Ren und Ariel sich sehr zum Missfallen des Reverends auch noch ineinander verlieben.

 

HINTERGRUND

„Footloose“ basiert auf einer wahren Begebenheit. In Elmore City, einer Kleinstadt in Oklahoma, herrschte seit 1861 ein Tanzverbot. Erst 1980 wagten es die Jugendlichen der Stadt, öffentlich gegen dieses Gesetz aufzubegehren. Letztendlich wurde das Gesetz außer Kraft gesetzt. Als in Elmore City nach 120 Jahren wieder die erste Tanzveranstaltung stattfand, wurde in ganz Amerika darüber berichtet. Von dieser Geschichte inspiriert, fuhr Dean Pitchford nach Oklahoma, um sich Ideen für sein neues Theaterstück zu holen. Drei Jahre später wurde der Film „Footloose“ gedreht, der 1984 mit Kevin Bacon in der Rolle des „Ren“ in die Kinos kam und alle Einspielrekorde brach.

Der Soundtrack mit Titeln wie „Holding Out For A Hero“ (Bonnie Tyler) oder „Footloose“ (Kenny Loggins) eroberte weltweit die Charts. Aus dem Kino-Erfolg entstand, mit zusätzlichen Songs ausgestattet, das gleichnamige Musical, das am 22. Oktober 1998 im Richard Rodgers Theater am Broadway Premiere feierte.

 

SONGS

Footloose* Still Rockin‘

On Any Sunday Let‘s Hear It For The Boy

The Girl Gets Around** Can You Find It In Your Heart?

I Can‘t Stand Still Mama Says

Somebodys Eyes Almost Paradise++

Learning To Be Silent Dancing Is Not A Crime

Holding Out For A Hero+ On Any Sunday (Reprise)

Heaven Help Me Can You Find It In Your Heart? (Reprise)

I’m Free* / Heaven Help Me / On Any Sunday Footloose* (Finale)

 

Alle Musik von Tom Snow, außer: *Kenny Loggins; **Sammy Hagar; +Jim Steinman; ++Eric Carmen

Alle Songtexte von Dean Pitchford, außer: „Footloose“, Songtext von Dean Pitchford und Kenny Loggins

 

Eintritt: 45,00 € bis 55,00 €; Kartenvorverkauf ab 01.06.2018 unter + 49 (0) 8531 975522, ticket@badfuessing.de; www.badfuessing.de

Darius M. Hummel & Band

Freitag, 05.10.2018 – 19.30 Uhr – Gr. Kurhaus

 

Weltbekannte Hits aus Rock, Pop, Jazz und Klassik

 

Der begnadete Saxophonist Darius M. Hummel, bekannt von „Captain Cook und seine singenden Saxophone", ist nun erstmals mit seinem Ensemble Darius M. Hummel & Band live zu erleben!

 

Im Mittelpunkt eines stimmungsvollen Konzertes stehen weltbekannte Hits und Eigenkompositionen aus den Bereichen Rock, Pop, Jazz und Klassik. Wer das Konzert von Darius M. Hummel und seinem Quintett besucht, darf sich auf einen abwechslungsreichen Abend freuen: auf Stücke von Stevie Wonder und den Scorpions, auf Evergreens wie Louis Armstrong´s „What a wonderful world“ und auf Jazzstandards wie Dave Brubecks „Take Five".

 

Darius M. Hummel verbindet dabei gekonnt unterschiedliche Stilistiken und lässt Werke wie Mozart´s „40. Sinfonie" und Rimski-Korsakow´s „Hummelflug" in neuem Gewand erscheinen. Seine außergewöhnlichen Arrangements und Eigenkompositionen sind mal klassisch und poppig interpretiert, mal mit einer Prise Latin und Blues versehen und mal leicht verjazzt. Sie lassen den Zuhörer stets Neues entdecken! Und das ist bei der Qualität des Künstlers auch kein Wunder! Denn Darius M. Hummel wurde als bisher zweiter Jazz-Saxophonist von der Hochschule für Musik Würzburg das Meisterklassendiplom verliehen und ist mit Echonominierungen und Goldenen Schallplatten ausgezeichnet.

Zudem wirkte er bei CD, DVD und TV-Produktionen (ARD, ZDF, MDR, SWR u.a.) mit. Und ist seit Jahren als erfolgreicher Künstler national und international auf Tourneen unterwegs. Als Band mit dabei sind exzellente Profimusiker an Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug, die den musikalischen Ohrenschmaus an diesem Abend abrunden werden.

 

Eintritt: 25,00 € bis 30,00 €; Kartenvorverkauf ab 01.06.2018 unter + 49 (0) 8531 975522, ticket@badfuessing.de; www.badfuessing.de

Münchner Symphoniker: Symphoniekonzert

Samstag, 06.10.2018  – 19.30 Uhr – Christuskirche

 

Auf dem Programm stehen:

Ludwig van Beethoven: Ouvertüre aus Schauspielmusik zu Goethes Trauerspiel "Egmont", op. 84

Felix Mendelssohn Bartholdy: Violinkonzert e-Moll op. 64  

Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 3 a-Moll („Schottische“) op. 56  

Ausführende:

Fanny Clamagirand (Violine)

Münchner Symphoniker unter der Leitung von Dirigent Andreas Spörri

 

Im September 1945 betrat ein Orchester die Bühnen der Stadt, um ein Konzert für Münchens Bürger zu geben – und wurde dann zum festen Bestandteil ihrer Musiklandschaft. Die Aufgeschlossenheit des Orchesters Neuem gegenüber, sein stilistischer Reichtum und die souveräne Arbeit seiner Musikerinnen und Musiker haben über Jahrzehnte vielgestaltige Konzertangebote für alle Münchner ermöglicht.

 

Rund 100 Konzerte realisieren die Münchner Symphoniker jährlich in Bayern, auf Tourneen und bei Festspielen. Das Repertoire reicht von Barockmusik über klassische und romantische Werke bis zur Operette, Oper und Filmmusik, von Klassikern der Moderne bis ins 21. Jahrhundert.

 

Seit der Spielzeit 2014/2015 bringt Kevin John Edusei als Chefdirigent seinen Sinn für musikalische Qualität und Originalität der Programmgestaltung bei den Münchner Symphonikern ein. Traditionell bieten die Konzerte des Orchesters ein Forum für hervorragende Musikerinnen und Musiker der jüngeren Generation. Darüber hinaus sorgen auch namhafte Solisten und Dirigenten immer wieder für Sternstunden.

 

Die Münchner Symphoniker gestalten Konzerte als Ort für gemeinsames Erleben und spontanen Austausch mit ihrem Publikum: In der lebendigen Auseinandersetzung mit der Tradition entsteht so eine Verbindung zwischen Hörenden und Spielenden, die sich über das Konzert hinaus in die Stadt und in den digitalen Raum fortsetzt.

 

Andreas Spörri dirigierte Orchester wie das Orchester des Staatstheaters Kassel, Radiosinfonieorchester Basel, Orchester der Staatsoper Kaunas, Basel Sinfonietta, Philharmonia Wien, Sinfonieorchester Tiflis, Philharmonische Staatsorchester Halle, Sinfonieorchester Camerata Schweiz, Synphonieorchester Györ, Leipziger Symphonieorchester, Cairo Symphony Orchestra, Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz, Hermitage Symphony Orchestra-Camerata St. Petersburg, Wiener Opernball Orchester, Calgary Phiharmonic Orchestra, Strauss Symphony of Canada, Wiener Kammerorchester, u. a. Seit 2017 wurde die künstlerische Zusammenarbeit mit den Münchner Symphonikern begründet. 2018 begleitet er das Musikfestivals Classionata Solothurn als Intendant und Musikalischer Leiter.

 

Fanny Clamagirand begann mit sieben Jahren Violine zu spielen und konzertiert bereits seit ihrem neunten Lebensjahr als Solistin. Sie gilt als eine der besten Geigerinnen ihrer Generation und konnte sich international als renommierte Künstlerin etablieren. Talent und Engagement werden von vielen Stiftungen und Organisationen in der Welt gefördert. Unterstützung erfährt sie u. a. von Vladimir Spivakov und Anne-Sophie Mutter. In zahlreichen renommierten Musikwettbewerben belegte sie erste Plätze. Ihre Eleganz, die Brillianz ihres Spiels, ihre Interpretationen, die Sensibilität und Autorität beinhalteten, erhielten vielfaches Lob der Kritiker.

Von namhaften Orchestern wird sie regelmäßig als Solistin eingeladen und gastiert auf den renommiertesten internationalen Bühnen und Festivals.

 

Eintritt: 28,00 € und 38,00 €; Kartenvorverkauf ab 01.06.2018 unter + 49 (0) 8531 975522, ticket@badfuessing.de; www.badfuessing.de

Der Mustergatte

Donnerstag, 11.10.2018 – 19.30 Uhr – Gr. Kurhaus

 

Komödie von Avery Hopwood;

In der Hauptrolle: Roberto Blanco als „Frauenheld“

 

Eigentlich hat die gutmütige Elke das große Los gezogen: Sie führt ein beschauliches Leben, hat einen liebenden und fürsorglichen Ehemann, der ihr jeden Wunsch von den Augen abliest und andere Frauen nicht einmal anschaut. Doch genau darin liegt ihr Problem. Sie langweilt sich zu Tode und möchte die Scheidung - nicht, weil ihr Ehemann sie betrügt, sondern weil er sie nicht betrügt!

Hans Konnopke, der gutmütige und prinzipientreue Banker, versteht die Welt nicht mehr. Sein Freund, ein ausgemachter Frauenheld (ROBERTO BLANCO), gibt ihm einen „klugen“ Ratschlag, um ihn wieder auf den „rechten Weg“ zu bringen und Elke zurückzugewinnen.

Und plötzlich sitzt der schüchterne und überkorrekte Mustergatte mit der Frau seines Freundes da, und was als Mauerblümchen-Treff begann, entwickelt sich zu einem furiosen Abend, an dem beide hoffen, in “kompromittierender” Pose von ihren jeweiligen Ehepartnern vorgefunden zu werden …

Eine spritzige Ehe-Komödie mit Happy-End.

 

Die deutsche Erstaufführung dieses Komödienklassikers von Avery Hopwood fand am Schauspielhaus Bremen statt. Die Titelrolle spielte Heinz Rühmann und stand damit über 2000 Mal auf der Bühne. Danach Theo Lingen, Peter Fricke, Harald Juhnke u. a. Nun wird Roberto Blanco die Rolle als „Frauenheld“ mit seiner fröhlichen Präsenz ausfüllen.

 

Markus Bader, der für die Neue Schaubühne München viel beachtete Kassenhits wie „Frühling im September“ mit Christiane Krüger u. a. inszenierte, setzte diese Komödie mit Schirm, Charme und boulevardscher Raffinesse in Szene

Textbearbeitung: Jean Charles; Ausstattung und Bühne: Yvonne Stux

Produktion der Konzert- & Gastspieldirektion Bentz & Partner

 

Eintritt: 40,00 € bis 50,00 €; Kartenvorverkauf ab 01.06.2018 unter + 49 (0) 8531 975522, ticket@badfuessing.de; www.badfuessing.de

"Nur mal angenommen …"

Freitag, 12.10.2018 – 19.30 Uhr – Gr. Kurhaus

 

Kabarettabend mit Bruno Jonas

 

... denn das Leben ist eine Annahme. Viele glauben, dass sie annehmen müssen, was ihnen geboten wird. Aber immer mehr Menschen können nicht mehr glauben, dass es so weiter gehen soll, wie bisher. Diese Annahme findet nicht nur in Österreich immer mehr Anhänger, sondern auch in anderen Ländern, in denen die Menschen es satt haben, von Politikern regiert zu werden, die zwar immer nur das Beste wollen, von dem sich immer mehr fragen, muss das wirklich sein? Die europäischen Werte? Brauchen wir die? Gibt's die überhaupt? Und wenn ja, was sind sie uns wert? Krieg ich sie in der Türkei günstiger? Was kostet uns die Ukraine? Wird es eine Freihandelszone über alle Grenzen hinweg geben? Was dürfen wir von Russland annehmen? Existiert ein Annahmestopp für die Zukunft? Dürfen wir annehmen, dass der Islam zu Deutschland gehört oder müssen wir uns mit der Annahme vertraut machen, dass Deutschland zum Islam gehören wird? Viele nehmen an, dass Europa eine tolle Idee ist, der Euro noch lange halten wird, Griechenland irgendwann schuldenfrei sein wird und die CSU auf ewig in Bayern an der Macht bleibt. In der Politik sind Annahmen sehr beliebt. Die SPD nimmt an, dass sie eine Volkspartei bleiben wird, selbst wenn sie demnächst an der 5% Klausel scheitern sollte, die Grünen sind überzeugt, dass sie die moralische Instanz im Lande sind und ihre Energiewende das Weltklima retten wird, selbst wenn diese mit dem Verkauf von CO2-Rechten finanziert wird; und über alle Parteigrenzen hinweg herrscht die Annahme, dass die AfD bald wieder von der Bildfläche verschwinden wird. Aber jetzt NUR MAL ANGENOMMEN, wenn nicht? Auch ich nehme an, was ich annehmen kann, vor allem Päckchen von DHL, aber nur, wenn ich daheim bin. Auf mich kann man sich verlassen, zumindest, was die Annahmen angeht.

 

Eintritt: 23,00 € bis 27,00 €; Kartenvorverkauf ab 01.06.2018 unter + 49 (0) 8531 975522, ticket@badfuessing.de; www.badfuessing.de

Blues Brothers

Samstag, 13.10.2018 – 19.30 Uhr – Kurgärtnerei

 

Die Blues Brothers, eine integrative Band, bei der Menschen mit Beeinträchtigung und Nichtbehinderte zusammen Musik machen, spielen anspruchsvolle Unterhaltungsmusik von den 20er bis zu den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Populärmusik ist ebenso vertreten wie Jazzelemente und Chansons. Die Musik der Blues Brothers lebt vom Talent und dem Enthusiasmus der Musiker. Man spürt die Freude an der Musik und erkennt die Eindringlichkeit und Klarheit der Darbietung.

 

Es ist für die behinderten Musiker ein großes Erfolgserlebnis, auf der Bühne zu stehen und etwas zu können, was fast alle anderen nicht zu Wege bringen. Die Musik ist Spaß und Erlebnis, Steigerung des Selbstbewusstsein und Ausscheren aus dem Trott, sie ist Selbsterfahrung und Anerkennung, Freude und Selbstbestätigung. - Dies ist wahre Inklusion!

 

Eintritt: 13,00 €; Kartenvorverkauf ab 01.06.2018 unter + 49 (0) 8531 975522, ticket@badfuessing.de; www.badfuessing.de

Ein Walzertraum

Donnerstag, 18.10.2018 – 19.30 Uhr – Gr. Kurhaus

 

Operette in drei Akten von Oscar Straus

Libretto: Felix Dörmann und Leopold Jacobson

Gastspsiel der Operetten Bühne Wien

Inszenierung und musikalische Gesamtleitung: Heinz Hellberg

 

Die Handlung basiert auf der Novelle „Nux der Prinzgemahl“ aus dem „Buch der Abenteuer“ von Hans Müller; Uraufführung: 2. März 1907 im Wiener Carltheater. Die Inszenierungen der Operettenbühne Wien gelten als konventionell und „werktreu“; sie orientieren sich dabei an der Erwartungshaltung und den Sehgewohnheiten eines im Allgemeinen älteren Abonnement-Publikums. Die Grundstruktur der Urfassung der jeweiligen Operette bleibt stets erhalten. Die Dialoge werden von Hellberg jedoch teilweise modernisiert, umgeschrieben und den Bedürfnissen einer Tourneeproduktion angepasst.

 

Wie macht man aus einem ungewollt verheirateten Leutnant einen guten Ehemann? Man muss herausfinden, wohin es ihn insgeheim zieht. Und welcher Ort könnte in einer Straus-Operette wohl mehr Sehnsüchte wecken als das gute alte Wien mit seinen vertrauten Weisen und seinem echt wienerischen Charme? Dem Walzertraum gebührt zweifellos ein Ehrenplatz im Schaffen von Oscar Straus.

In der Generation nach Johann Strauss Sohn strahlt er als Meisterwerk, berühmt durch den Zauber seiner Melodien und des besonderen Sentiments, das den Werken von Oscar Straus seine ganz typische Stimmungsnote verleiht. Das Geheimnis liegt in der richtigen Mischung aus Originalität, Witz und meisterhaft musikalischer Erfindung, die für Oscar Straus so typisch sind. Und nachdem aus den Walzerträumen des widerspenstigen Gattens ein echter Liebestraum für beide Hauptakteure wird, steht auch dem glücklichen Happy End nichts mehr im Wege ...

 

Heinz Hellberg hat mit seiner erfolgreichen Inszenierung dieses Werkes im Rahmen von zwei großen Tourneen sein Publikum bezaubert und freut sich nun ganz besonders auf die Neuproduktion dieses Meisterwerkes!

 

Eintritt: 37,00 € bis 45,00 €; Kartenvorverkauf ab 01.06.2018 unter + 49 (0) 8531 975522, ticket@badfuessing.de; www.badfuessing.de

PRESSEFOTO BAYERN 2017

21.09. bis 18.10.2018 – Foyer Kleines Kurhaus

ganztägig

 

Lichtbilder des Zeitgeschehens

Pressefoto Bayern 2017: Die Sieger. Ihre Bilder.

 

„Pressefotografen stellen für Print- und Onlinemedien reproduktionsfähige Bilder von Personen, Vorgängen oder Ereignissen her. Sie sind die Lichtbildner des Zeitgeschehens.“ Sehr einfach und nüchtern klingt diese Aussage, die sich in diversen Lexika findet. Sie ist nicht falsch, aber sie sagt wenig über diese Art der Fotografie, wenig über die Menschen, die diese Profession ausüben. Denn Pressefotografen sind deutlich mehr.

 

Sie versuchen immer wieder diesen einen Moment einzufangen, den Augenblick, der eine ganze Geschichte erzählt. Sie sind Kreativkünstler, denn ohne sie würde es immer nur ein und dieselbe Aufnahme der Person, des Vorganges, des Ereignisses geben. Immer wieder neue Perspektiven wählen, Kleinigkeiten hervorheben, das ist das Besondere bei den Pressefotografen. Und das in der Regel mit einer engen zeitlichen Vorgabe. Zum Teil bedingt durch das Ereignis an sich, weil dieses eben nicht mehr reproduzierbar ist, zum Teil durch den immer dichter werdenden Terminkalender, der eine zusätzliche Belastung für die Fotografen darstellt.

 

Es sind keine Studioaufnahmen, keine gestellten Bilder, die das gute Pressefoto ausmachen. Es sind vielmehr das geschulte Auge, die Beherrschung der Technik und das Wissen guter Journalisten. Als Lichtbildner des Zeitgeschehens tragen sie aber auch eine große Verantwortung, weil sie damit Wahrheiten in die Öffentlichkeit tragen und vermeintliche Wahrheiten enthüllen.

 

Die Teilnehmer des Wettbewerbs Pressefoto Bayern 2017 zeigen genau das. Ihre Aufnahmen sprechen für sich. Sie sind nicht für Kunstsammler angefertigt, obwohl viele Bilder dieses Potential haben, sie sind nicht für das heimische Album gemacht, auch wenn viele Bilder intimste Momente wiedergeben.

 

Es sind Fotos, die im Rahmen des „ganz normalen Jobs“ entstanden sind. Reproduktionsfähige Bilder von Personen, Vorgängen oder Ereignissen.

 

So einfach und nüchtern ist das.

 

Michael Busch

BJV-Vorsitzender

 

18. Kulturfestival Bad Füssing

Kulturhighlight in Niederbayern

Mehr als 100.000 Besucher haben in den vergangenen Jahren in Bad Füssing Kultur auf Großstadtniveau erlebt. Das Bad Füssinger Kulturfestival hat sich seit seiner Premiere im Jahr 2000 einen Spitzenplatz im Bayerischen Festivalkalender erobert und zählt heute zu den Highlights im Kulturleben Niederbayerns.

Bereits zum 18. Mal wird den Gästen und Bürgern der Region ein „Feuerwerk“ der Stars, Konzerte, Musiktheater, Kabarett und Kleinkunst präsentiert. Vom 15.9. bis 14.10.2017 können zahlreiche renommierte Künstler und Ensembles bestaunt werden. Zusätzlich zu diesen widmet sich die Filmreihe "Kirche und Kino", ebenso wie die diesjährige Begleitausstellung, dem Jubiläum "500 Jahre Reformation".

Das Programm des Kulturfestivals 2017

15.09. 19.30 Uhr Opern-, Operetten- und Musicalgala Eröffnungsgala 

19.09. 19.30 Uhr The Pianola Guys - A Piano Night in New Orleans Konzert 

20.09. 19.30 Uhr Funny Girl Kinofilm

21.09. 19.30 Uhr Königl. Bayer. Amtsgericht mit Christine Neubauer Theater

22.09. 19.30 Uhr Festkonzert des Kurorchesters Konzert 

23.09. 19.30 Uhr Albert Hammond & Band Konzert

26.09. 10.00 Uhr Donikkls - Mitmach-Konzert-Show Kinderprogramm

27.09. 19.30 Uhr Is was Doc? Kinofilm

28.09. 19.30 Uhr Die lustigen Weiber von Windsor Oper

29.09. 19.30 Uhr Voices Unlimited Konzert

30.09. 19.30 Uhr Merci Udo! Konzert-Show

02.10. 19.30 Uhr Münchner Symphoniker Symphoniekonzert

04.10. 19.30 Uhr 500 Jahre Reformation „LUTHER“ Kirche und Kino

05.10. 19.30 Uhr Allotria Jazzband Jazz-Konzert

07.10. 16.00 Uhr VoiKSmund Konzert

10.10. 10.00 Uhr Feuerwehrmann Sam rettet den Zirkus Kinderprogramm

10.10. 19.30 Uhr Yentl Kinofilm

12.10. 19.30 Uhr 500 Jahre Reformation „Ein Mann zu jeder Jahreszeit“ Kirche und Kino

13.10. 19.30 Uhr 500 Jahre Reformation „Henry 4“ Kirche und Kino

13.10. 19.30 Uhr Die Couplet-AG Musikkabarett

14.10. 19.30 Uhr Gräfin Mariza Operette

16.09.-14.10. 15.00-19.00 Uhr Dr. Martin Luther und die Reformation bis heute Ausstellung

Das Programm des vergangenen Kulturfestivals 2016

16.09. 19.30 Uhr Edita Gruberova Eröffnungsgala 

21.09. 10.00 Uhr Hänsel und Gretel Märchenoper 

21.09. Die Katze auf dem heißen Blechdach 

22.09. 19.30 Uhr Bundespolizeiorchester München

23.09. 19.30 Uhr Wolfgang Krebs - "Können Sie Bayern" Kabarettabend 

24.09. 19.30 Uhr Bellamy Brothers US Country-Rock-Band

27.09. 10.00 Uhr Donikkls kleine Monster: ENERGIE Kinderprogramm

29.09. 19.30 Uhr HUNDLING Folk & Rhythm 'n' Blues

30.09. 19.30 Uhr Adi Jüstel Latin Jazz Express Jazzkonzert

01.10. 19.30 Uhr Evita Musical

02.10. 19.30 Uhr Münchner Symphoniker Symphoniekonzert

05.10. Endstation Sehnsucht Kinofilm 

06.10. 19.30 Uhr Comedian Harmonists Today Konzert

07.10. 19.30 Uhr Festkonzert des Kurorchesters Konzert

08.10. 19.15 Uhr Sacred Songs Kirchenkonzert

12.10. Die Nacht des Leguan Kinofilm

14.10. 19.30 Uhr Im Weißen Rössl Operette