Besuch in Bad Füssing

Gesundheitsminister Holetschek begutachtet Öffnungskonzept

Schon im März hatte sich Bad Füssing als Modellregion für den Gesundheitstourismus beworben. Am Freitag, den 30.04.2021 machte sich der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) selbst ein Bild von den erstellten Hygienekonzepten. Dabei stand ein Rundgang im Testzentrum auf dem Plan. Hier soll sich künftig jeder Kurgast abstreichen lassen - denn nur wer ein negatives Testergebnis hat, darf in den Hotels einchecken. Weiterhin in Planung ist die Einbindung der Kur- und Gästekarte : Impfstatus des Gastes und Testergebnisse sollen hier gespeichert werden. Unnötige Papier- und Zettelwirtschaft wird somit unnötig. Weiteren Komfort soll die Verwendung der Luca-App liefern, hier steht man im Gespräch über mögliche Schnittstellen mit der Anwendung. 

Trotz der gut durchdachten Konzepte und der dringenden Not nach neuen Öffnungsperspektiven, die immer wieder von Hoteliers, Gastronomen und vielen anderen Branchen gefordert werden, konnte Gesundheitsminister Holetschek keine Hoffnungsstimmung aufkommen lassen. Laut Holetschek ist es derzeit, mitten in der dritten Welle, zu früh für die Öffnung von weiteren Gewerben. Er nimmt aber die Konzepte des Kurorts als Inspiration mit nach München. 

Bürgermeister Tobias Kurz (BEW) hatte zumindest auf ein Signal in Richtung Öffnung und neuen Perspektiven gehofft - wann dies nun der Fall sein wird, ist ungewiss. Denn ob es überhaupt noch Modellregionen in Bayern geben wird, steht weiterhin als Diskussionspunkt im Raum. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte auf Grund der hohen Inzidenzwerte das Thema bis auf Weiteres beiseite gelegt. (Fotos: Danny Jodts)